Band-info

Sie haben geschwitzt. Und sie haben gespielt, gesungen und gestritten. Und diesen letzten Sommer kann man irgendwie raushören. Denn die Debüt-EP der Kölner Indierock-Newcomer Kabana, mit der die vier Jungs jetzt durchs Land ziehen, hat pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen des Jahres das Licht der Welt erblickt. „Die Reise“ erzählt von Frühlingsfrauen und Vagabunden, einem Tanz auf Hochhausdächern und Schuhen voller Sand. Geschichten vom Aufbruch, die immer Raum für eine Ankunft lassen. In einer Welt voller James Bonds ist diese Band der Cary Grant.

Was das heißen soll? Reinhören! Offizielles Release war am 25. März, und seitdem gibt’s „Die Reise“ bei iTunes, Amazon und allen einschlägigen Download-Portalen – aber natürlich auch physisch als gute alte CD. Wer erst noch überzeugt werden muss, schaut sich am besten den brandneuen Videoclip zum EP-Opener „Sand in meinen Schuhen“ an, für den der Kölner Filmemacher Erim Giresunlu die Band vor seine Linse gestellt hat.

Es ist also alles am Start, dabei ist die Kabana-Geschichte noch jung. So richtig losgelegt haben die vier Geistesbrüder aus der schönsten Stadt am Rhein erst im Sommer 2009. Da wurde die Band in der aktuellen Besetzung komplett: Sänger und Gitarrist Chris brachte die ersten Songs mit, und Stephan (Gitarre), Jonas (Bass) und Felix (Schlagzeug) sorgten für das passende Sound-Gewand. Im Herbst kam dann gleich auch die erste selbstbetitelte Demo-EP auf den Tisch, und da hat sogar Deutschlands größter Radio-Sender EinsLive hingehört: Kabana kamen zum Interview, dazu gab’s die Radiopremiere von Liedgut Nummer Eins auf der EP. Weiter ging’s mit vielen, vielen Gigs, im April folgte eine erste kleine Tour nach Norddeutschland, im Sommer dann die ersten Festival-Gigs. Parallel war auch wieder Studio angesagt, um mit der ersten offiziellen EP nachzulegen – und jetzt soll „Die Reise“ so bald wie möglich zum Debütalbum ausgereift werden. Erste Songs dafür sind schon fertig, und im Proberaum wird fleißig gebastelt.

Bei aller Studio- und Songwriting-Arbeit geht es bei Kabana aber vor allem um eins: die Musik live zu spielen – denn das können die vier immer noch am allerbesten: 2011 schafften sie es beim Wettbewerb “Köln rockt” aus fast 300 Teilnehmer-Bands bis ins Finale. Jury-Mitglied Alexander Klaus: “Es sind diese tiefgängigen deutschen Texte, diese eingängigen Melodien kombiniert mit einem sympathisch frechen Auftritt, die den Songs von Kabana Hitpotenzial geben.”
Mittlerweile gibt es die Songs auch alle als Unplugged-Versionen – die kleine Stippvisite bei Balcony TV im April gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das Kabana-Akustik-Set. Und ab Sommer 2012 wollen Kabana wieder durch die Täler und über die Berge ziehen, mit Melodien wie neu geboren.

So soll es weitergehen, jeden Tag.

Und das sagen die Anderen:
“Auch wenn Kabana hauptsächlich im Zeichen des Indie-Rock kicken, atmet ihr 1. Liga-Debüt “Die Reise” neben gängigen Uptempo-Disco-Beats und sachte-schmachte Nachdenklichkeit auch ein gutes Stück Punkrock-Regionalliga. Diese Diversität kommt den Kölnern nur zugute und entlockt selbst lethargischsten Stadionskeptikern La Ola-Euphoriemomente. Während die erfahrenen Roadster noch den Sand aus den Schuhen pulen, erzählen sie weltmännisch von ihren Straßenerlebnissen und dem Befreiungsschlag, den der Frühling bietet. Lieder vom Unterwegs sein, rastlos aber mit Hoffnung auf Ankunft. Der Weg bleibt jedoch das Ziel und die Jungs verpacken all das in derartige Lebensleichtigkeit, dass man sich gleich die nächste Busfahrkarte ziehen geht. Egal wohin.”
(Uncle Sallys, Juli 2011)

“Was sich anhört wie fernöstliche Blumensteckkunst, ist der Name der Kölner Formation, die sich mit zahlreichen Auftritten sicherlich schon dem ein oder anderen Domstädter ins Gedächtnis gebrannt haben.
Kabana? Etwa schon wieder eine lokale Newcomer-Band, die versucht, mit deutschen, sehnsuchtsschwangeren Texten und eingängigen Melodien sich ihre Hörerschaft zu sichern? Ohja! Und zwar so, dass man geneigt ist, die gute alte Waldfee Holla anzurufen, und mit ihr gleich alle Deutsch-Pop-Rocker, die das Telefonbuch so hergibt, um ihnen mitzuteilen: There’s a new band in town!
Denn der von den mehr oder weniger bekannten Radio-Bands beinahe schon ausgelutschte melodiöse Deutsch-Pop-Rock wird von den 4 Kölner Jungs mit beatgetriebenen Gitarrensounds so gut und erfrischend neu umgesetzt, dass sogar Einslive im Herbst 2009 ihren ersten, selbstbetitelten Song über den Äther schickte. Ein guter Karrierestart, formierte sich die Band doch erst im Sommer 2009. Seitdem erschien ihre selbstveröffentlichte EP und die im April über LAUT!Records veröffentlichte EP DIE REISE. Und die klingt, wie sie heißt, nimmt den Hörer Huckepack um ihn aus dem Alltag an unbestimmte Orte zu tragen und passt zum Sommer wie Sahne zu Erdbeeren.
Wir sind uns zumindest sicher: Die Reise ist noch nicht vorbei!”
(JMC Magazin, August 2011)

“Dass es heute noch Formationen wie Kabana gibt (…) ist nicht selbstverständlich. Denn die Combo zelebriert Indie-Rock der alten Schule, wie man ihn kaum noch zu Gehör bekommt. Aus wunderbar knödeligen Gitarren und mal schleppenden, mal vom Sixties Beat durchtränkten Rhythmen basteln Kabana glitzernde Rock-Kleinode.”
(Kölner Stadtanzeiger, Oktober 2011)

“Es sind diese tiefgängigen deutschen Texte, diese eingängigen Melodien kombiniert mit einem sympathisch frechen Auftritt, die den Songs von Kabana Hitpotenzial geben.”
(Alexander Klaus, Music Store)

“Gute Musik ist vor allem daran zu erkennen, dass es auch nach Jahren noch Neues zu entdecken gibt. Das Quartett Kabana aus Köln, das Indie-Einflüsse, Rock und Blues kreuzt, braucht allerdings besonders viel Geduld. Nach und nach offenbaren die scheinbar kompakt arrangierten Lieder einen großen Schatz an musikalischen Feinheiten. Da bezaubert plötzlich ein polyphoner Rhythmus, den man zunächst gar nicht wahrgenommen hatte. Oder ein genialischer Gitarrenschnörkel zeichnet sich an der Klang-Wand ab – und bleibt für immer dort. Die Lehre daraus ist im Kabana-Lied ‘Wie es kommt’ als Textzeile zu finden: ‘Erst auf den zweiten Blick siehst Du ein Gesicht.’”
(Kölner Stadtanzeiger, September 2011)

“‘Die Reise’” haben Kabana aus Köln ihre Debüt-CD genannt. Und gleich so etwas wie ein Konzeptalbum abgeliefert. Ganz schön ambitioniert ist das. Die chrom-glänzenden Rock-Songs handeln von Vagabunden, einem Tanz auf Hochhausdächern und Schuhen voller Sand. Es sind Geschichten vom Aufbruch, geschaffen von einer jungen Band, die am Start ist.”
(Kölner Stadtanzeiger, Juni 2011)